Sommernachtskonzert 2016

Sommernachtskonzert 2016
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Ein Marsch, eine Samba und zwei Sportlegenden

Shirts, Shorts und Sandalen. Im sommerlichen Outfit kamen rund 150 Zuhörer zum Sommernachtskonzert mit dem Ellhofener Musikernachwuchs in die Gemeindehalle.

Kein Regenwetter, keine hochsommerliche Hitze, diesmal war die Baustelle auf dem Schulhof der Grund, warum das Open-Air-Event in der Festhalle stattfinden musste.

Vorstand Thomas Brändle nahm es locker: „Augen zu und Bühne frei“, gab er nicht ganz ernst gemeinten Rat an die Zuhörer, die mit Beifall 20 Kinder des Anfängerorchesters mit ihrem Dirigenten Dirk Harr begrüßten. Einen lockeren Blues gaben die 9–11-jährigen zum Besten ehe fetzige Filmmelodie von „Eye of the tiger“ an legendären Boxstar Rocky Balboa erinnerte. „Jetzt geht’s gerade aus“, zeigte Dirk Harr die musikalische Richtung vor gespieltem „Brandy-Station“ Marsch an während der kleine Moritz (7) in den Publikumsreihen mit seiner Kamera alles genau im Visier hatte.

Des Dirigenten Hand war in die Höhe gereckt und zur Faust geballt als ihm seine Schützlinge beim Sinatra-Welthit „New York“ einen punktgenauen Abschluss lieferten. Dass es Spaß macht in diesem Orchester zu spielen war bei Maya Daiß (11) an der Querflöte und Hanna Wirth am Saxophon  (12) zu sehen. „Bei uns geht es entspannt und witzig zu. Unser Dirigent ist immer für einen Spaß zu haben“, lobten sie ihren Frontmann. „Alle haben das heute prima gemacht. Ich bin super zufrieden“, zeigte sich dieser von den Leistungen seines seit zweieinhalb Jahren zusammenspielenden Orchesters angetan.

Ein mitreißend gespieltes „Enjoy the music“ war der Auftakt für das 30-köpfige Jugendorchester mit Dirigent Benjamin Krummhauer. Hörgenuss pur lieferte das Orchester gleich beim ersten Musikstück ab um danach mit anspruchsvollem „Chicago-Festival“ nach einer Komposition von Markus Götz zu überzeugen.

Aus den Reihen der Musiker übernahm Larissa Salcher bei „Silver Creek Valley“ zu musikalischen Impressionen aus der Pionierzeit Kanadas den Dirigentenstab von Benjamin Krummhauer. Disco-Pop gab es mit „Relight my fire“ zu hören ehe das Orchester bei „Space Jam“ in beeindruckender Weise den Soundtrack aus dem Fantasyfilm um Basketball-Legende Michael Jordan zu Gehör brachten.

„Let it go“. Ein Glanzlicht des Konzertabends setzte Verena Walter (14) mit ausdrucksstarker Gesangsstimme. „Singen macht mir einfach Spaß und ein bisschen Nervenkitzel ist bei einem Auftritt immer dabei“, resümierte sie als Adele-Fan ihren Auftritt. Danach heizten heiße Sambarhythmen des Orchesters um Dirigent Benjamin Krummhauer noch einmal mächtig ein. Vorstand Thomas Brändle zeigte sich von den Leistungen der jungen Musiker angetan. „Es waren heute einige anspruchsvolle Musikstücke mit hohem Schwierigkeitsgrad dabei. Ihr habt das bravourös gemeistert und super gespielt“, lobte er das Orchester und seinen Dirigenten. (kre)