Das MVE-Musical 2017 Teil 2

Für alle, die den ersten Teil der Serie verpasst haben, können das MVE-Musical 2017 Teil 1.1 anklicken und nachlesen.

Regina und Monika geben uns weitere Einblicke hinter die Kulissen des Musicals. Viel Spass.


Fortsetzung….

wo waren wir stehen geblieben?

Bildrechte: Regina Tretter

Großprojekt Musical… zu diesem Zeitpunkt dachten wir noch, ein fertiges Manuskript bei einem der üblichen Theaterverlage zu kaufen. Leichter gesagt als getan. Auch nach stundenlangem Recherchieren, Lesen und Umschreiben konnten wir einfach kein passendes Stück finden, welches unseren Ansprüchen entsprach. Einmal passte die Handlung nicht, ein anderes Mal waren zu wenige Schauspieler vorgesehen. Der eine Teil war nur für Kinder vorgesehen, beim anderen spielten nur Erwachsene mit. Und so haben wir nach wochenlangem Suchen beschlossen: Wir schreiben das Stück selbst.

Während des Schreibens machten wir uns schon Gedanken über die Besetzung der Hauptrollen. Zur Sicherheit muss es eine Doppelbesetzung sein. Zudem werden Chor, Orchester, Tanzgruppen, Statisten sowie weitere Nebenrollen benötigt. Nicht zu vergessen: die zahlreichen Helfer hinter der Bühne.

Ende Januar sind wir dann zum ersten Mal auf die Musiker zugegangen, die wir uns für die Hauptrollen vorstellen konnten – alle sagten sofort zu. Was für eine Erleichterung. Schnell haben wir beide (ab jetzt nur noch das Musical Team genannt) gemerkt, dass wir noch ganz schön viel Arbeit vor uns haben und einen fest verankerten Musical Tag in der Woche benötigen.

Der Donnerstagabend wurde zum Musical Team Abend. Ab diesem Zeitpunkt trafen wir uns mindestens einmal die Woche und begannen damit, unzählige Post-its in allen vorstellbaren Farben auf Flipcharts hin und her zu kleben, um die finalen Besetzungen zu klären. Nebenbei haben wir noch Lieder ausgewählt und passende Liedtexte dazu geschrieben. Das Allerwichtigste aber war es, das Drehbuch fertig zu schreiben – wobei fertig ist so ein Drehbuch vermutlich nie, denn es wird immer wieder ergänzt und optimiert.

Anfang Juli war der Besetzungsplan fertig. Das Post-it System hat sich bewährt. Die ersten beiden Proben waren chaotisch – um es nett auszudrücken. Die Musiker wussten nicht, wohin sie sitzen sollen, der Chor musste sich erst mal einsingen und hatte lautstärketechnisch gegen das Orchester keine Chance. Und die Sänger waren mit Text, Mikrofon und Begleitung im Hintergrund etwas überfordert. Wir haben schnell bemerkt, dass wir die Proben anders und besser vorbereiten mussten.

Ab jetzt gab es Probenpläne, so dass alle Verantwortlichen wussten, was zu tun war und somit beide Probenstunden effektiver nutzen zu können. Während der dreiwöchigen MV Sommerpause probten vor allem die Solisten ihre Gesangs- und Textsicherheit.

Diese intensive Arbeit hat uns ein ganzes Stück weitergebracht. Und dann waren es plötzlich auch nur noch vier Monate bis zum Auftritt und gleichzeitig liefen die Vorbereitungen für unser Jubiläums-Sulmtalmusikfest auf Hochtouren. In dieser Zeit pausierten wir unsere Proben, da alle helfenden Hände für das große Fest gebraucht wurden. Die viertägige Veranstaltung war ein voller Erfolg und kurze Zeit später starteten wir mit unseren Musical Proben in die heiße Phase. Die Euphorie der Kärwe galt es nun auf unser Stück zu übertragen und ab jetzt wurde auch jeder verfügbare Sonntag für die Vorbereitung genutzt.

Bildrechte: Regina Tretter

Dies galt vor allem den Tanzgruppen.

Die Sonntagsproben waren immer entspannt und lustig. Vielleicht lag es ein Stück weit am Kaffee und Kuchen, welcher für die Akteure immer bereitstand. Vielleicht aber auch an deren Motivation und Freude an der Musik.

Bildrechte: Regina Tretter

Sie sehen selbst, liebe Freunde des MVE: Unser Leben bestand im letzten halben Jahr aus Proben, Proben und nochmals Proben. Nur so konnten wir uns optimal auf das vergangene Übungs-wochenende am 27.10.-29.10.2017 vorbereiten.

Fortsetzung folgt!

 

Bis bald Monika J. und Regina T.